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2 Nachwuchsspieler schaffen Sprung in die Sachsenauswahl

Flöha. Zwei Flöhaer Handball – Talente haben den Sprung in den erweiterten 20 – köpfigen Perspektivkader der Sachsenauswahl geschafft. Eric Fiedler und Richard Seidel überzeugten zum Überprüfungslehrgang des Handball – Verbandes Sachsen (HVS) in Naunhof und erhielten eine Einladung für den nächsten Lehrgang, der Mitte Juni im Sportzentrum Rabenberg stattfindet. Die Talente stellten im Rahmen verschiedener Tests ihre Fähigkeiten unter Beweis. Dabei mussten sie zeigen, dass sie nicht nur gut mit dem Ball umgehen können, sonder auch im Seilspringen oder Sprint auf der Höhe sind.      

Die 13 – jährigen Gymnasiasten spielen in der Flöhaer C – Jugend und gehen in der Bezirksliga auf Torejagd. Richard begann 2004 bei Mandy Ehrhardt und Hendrik Raschke mit dem Handballspielen, ein Jahr später streifte sich auch Eric das Trikot über. "Die Jungs haben sich in den vergangenen Jahren sehr gut entwickelt", schätzt VfB – Trainer Hendrik Seidel ein. Für ihn sei es eine Anerkennung der geleisteten Arbeit, wenn sich zwei Spieler aus seiner Truppe für die Auswahl empfehlen können. "Nicht nur ich, sonder auch der Verein kann stolz darauf sein", betonte der Coach. Bis zur eigentlichen Berufung ist es jedoch noch ein weiter Weg, denn die endgültige Nominierung erfolgt erst in einem Jahr. Bis dahin werden die Auserwählten von den Landestrainern bei Punktspielen beobachtet, außerdem sind weitere Lehrgänge geplant. Neben den sportlichen Aspekten stehen jedoch auch die schulischen Leistungen im Fokus. "Unsere Auswahlspieler müssen ihre Trainingeinheiten zum Teil während der Schulzeit absolvieren. Eine Freistellung für den Sport kann es natürlich nur geben, wenn auch die Zensuren stimmen", hebt Günter Behla, beim HVS für den Nachwuchs verantwortlich, hervor. Diesbezüglich müssen sich Eric und Richard bisher keine Gedanken machen. Jens Pardun, Trainer der künftigen Auswahl, hebt hervor, dass die beiden Flöhaer Talente nur eine erste Hürde übersprungen haben. Der Test von Naunhof wird auf dem Rabenberg intensiv fortgesetzt. "Dort haben wir dann vier Tage Zeit, alles zu vertiefen. Am Ende wird ein Kader von 18 Sportlern übrig bleiben", meint der Leipziger.

Bei der Vorsichtung in Naunhof fehlten die Talente der HSG Freiberg. "Über die Leistungsstärke dieser Spieler bin ich bereits genau informiert. Schließlich habe ich sie schon oft bei Oberliga – Punktspielen verfolgt, außerdem hält mich mein HVS – Trainerkollege Andreas Bolomsky immer rauf dem Laufenden", so Pardun. Für ihn sind aus der Bergstadt bereits fünf Nachwuchshoffnungen für die Auswahl gesetzt, deshalb mussten sie sich in Naunhof nicht noch einmal präsentieren. (KBE)